Karin van der Molen, Neues Gewebe

Sa 20.06. - Do 30.09.2021

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Kunstwerk Neues Gewebe  Bild: Karin van der Molen

Karin van der Molen, Neues Gewebe
(*1962, Heemskerk, Niederlande)

Eine große Skulptur aus dicken farbigen Fäden erhebt sich inmitten der grünen Uferzone des Plankendickskendels. Die ineinander verschlungenen Linien wirken wie ein riesig großes textiles Gewebe. Die niederländische Künstlerin Karin van der Molen knüpft mit ihrer Arbeit „Neues Gewebe“ an die textile Vergangenheit der Stadt an. Sie nimmt gewebte Leinenfäden unter die Lupe, vergrößert und verändert das Motiv. Sie schafft damit ein Sinnbild für die neue Vielfalt und Offenheit der Gesellschaft. 

„Meine Arbeit ist inspiriert von der Geschichte der Textilindustrie in Neukirchen-Vluyn. Sie zeigt ein 3-D Gewebe aus riesigen Fäden. Hintergrund sind traditionell gewebte Leinenfäden. In der heutigen Zeit ist das gesellschaftliche Gewebe lockerer geworden. Die traditionellen Farben Weiss/Schwarz/Blau wurden durch andere (bunte) ersetzt, auch die Stoffe selbst und ihre Verwendung haben sich geändert. Und auch das Gewebe der städtischen Gesellschaft hat sich verändert. Es ist weniger traditionell und offen für Veränderungen.“. (Karin van der Molen)

Audio-Guide

Karin van der Molen, Neues Gewebe


Vorheriges Kunstwerk:
Salix, Jan Gerling

Ort


Uferzone am Plankendickskendel, südlich der Niederrheinallee

Nähe Ina-Seidel-Str. 31
47506 Neukirchen-Vluyn

Der Zugang ist von der Straße "Am Dreßlerhof", der Ina-Seidel-Straße, dem "Platz am Museum" und dem "Vluyner Südring" möglich.

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Information


Die Kunstinstallation wird vom 20. Juni bis Ende September ausgestellt und ist frei zugänglich. Der Zutritt ist kostenlos.

Barrierefreiheit


Der Zugang ist barrierearm. Der Hauptweg ist ein klassischer Parkweg mit feinem Kies.

Das Projekt "Land der Flunen - Fäden der Vergangenheit - eine Kreativitätswerkstatt zur gemeinsamen Identifikationsfindung" wird vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Gefördert durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW