Ehemalige Zeche Niederberg

Die Zeche Niederberg war von 1917 bis 2001 in Betrieb und war aufgrund des Abbaus einer sehr hochwertigen Fettkohle eine der erfolgreichsten Zechen im Ruhrgebiet. Das Grubenfeld erstreckte sich unterirdisch etwa 15 mal 15 Kilometer von Kamp-Lintfort im Norden bis Krefeld-Hüls im Süden und in ostwestlicher Richtung von Rheurdt bis Moers. Mit insgesamt fünf Schächten wurden zu Hochzeiten in den 1970er und 1980er Jahren jährlich 2,6 bis 2,9 Millionen Tonnen Kohle gefördert.

Im Zuge des Strukturwandels wurde bereits ein großer Teil des ehemaligen Bergwerksgeländes zu einem attraktiven Wohn- und Arbeitsquartier entwickelt. Die beiden Fördergerüste 1 und 2, das zentrale Maschinenhaus und die Gebäude der Grubenwehr bleiben als Industriedenkmale erhalten. Rund um diese Gebäude entsteht in 2020 ein neues Arbeits- und Kreativquartier.

Einen spannenden Einblick in die Welt unter Tage geben ehemalige Bergleute bei Führungen über das Zechengelände.