Bergbau rund um Neukirchen-Vluyn

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Skulptur eines Bergmannes
Skulptur eines Bergmannes  Bild: Stadt Neukirchen-Vluyn

Im vergangenen Jahrhundert wurde die Geschichte von Neukirchen-Vluyn maßgeblich durch das Bergwerk Niederberg geprägt. Die Tour führt an wichtigen Stationen dieser Zeit vorbei.

Der erste Schacht von Niederberg wurde 1912 zwischen den ehemals selbständigen Gemeinden Vluyn und Neukirchen niedergebracht. Von 1917 bis zur Schließung der Zeche 2001 wurde mit insgesamt fünf Schächten Bergbau betrieben. Die unterirdischen Verbindungen reichten von Kamp-Lintfort bis nach Tönisberg. Niederberg war eine der erfolgreichsten Zechen im Ruhrgebiet, es wurde eine sehr hochwertige Fettkohle gefördert, die auch ins Ausland exportiert wurde.

Die Errichtung der Zechensiedlungen "Alte Kolonie" (1917-1925) und "Neue Kolonie" (1926-1930) ergab sich aus dem Zuzug vieler Bergleute, die neben der Arbeit auch eine neue Heimat in Neukirchen-Vluyn fanden. Die verschiedenen Haustypen stehen heute unter Denkmalschutz und sind neben den alten Fördertürmen auf dem ehemaligen Zechengelände letzte Zeugen des untergehenden Steinkohlebergbaus.

Weiterhin erhalten ist der Alte Schacht Niederberg 4 - Tönisberg.

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